Geschichte der Grundschule Welzow
Am 07. November 1899 wurde der sogenannte Südflügel als reiner Schulbau eingeweiht. Dies war der Beginn der heutigen Grundschule.
1909 musste auf Grund der steigenden Schülerzahlen, der sogenannte Nordflügel gebaut und damit das Gebäude vergrößert werden.
1910 gab es hier bereits 543 Schüler und 1913 waren es sogar schon 648 Schüler, die in 11 Klassen unterrichtet wurden. Die steigenden Schülerzahlen machten es notwendig, die Schule erneut auszubauen.
1914 wurde der sogenannte Mittelbau mit Aula eingeweiht. Bis hierhin war es eine sechsstufige Schule. Erst mit dem Beginn des Schuljahres 1914/15 erhielt die Schule eine siebte Schuljahresstufe. Während des 1. Weltkrieges blieb auch die Schule nicht verschont.
Bis 1918 war vor allem der Lehrkräftemangel ein großes Problem im Schulalltag.
Erst mit der Weimarer Republik (1919-1932) wurden neue Wege zur Verbesserung der pädagogischen Arbeit mit den Kindern probiert.
1922 beschloss der Schulvorstand, dass die Schule von nun an „Volksschule II“ heißen sollte. In Alt-Welzow gab es die „Volksschule I“. In diesem Schuljahr besuchten 395 Kinder die Schule und es wurde zum ersten Mal ein Elternbeirat gewählt.
1928 wurde die Schule in eine 8-stufige Schule umgewandelt. Während der Zeit des Dritten Reiches (1933-1944) und den Kriegswirren kam es zu vielen Unterrichtsausfällen, zu Lehrermangel und zum Einsatz von Hilfskräften, um den Schulbetrieb ein wenig am Leben zu erhalten.
1945 wurden zeitweilig Flüchtlinge im Gebäude untergebracht.
1945 bis 1953 erfolgte ein Neustart auch in der Schule, der sich als sehr schwierig erwies: Lehrermangel, schlecht ausgebildete Neulehrer, das Mobiliar teilweise unbrauchbar, nicht mehr nutzbare Bücher, fehlende Hefte und Schreibutensilien waren nur einige Hindernisse.
Mit der Gründung der DDR wurde auch das Schulsystem in diesem Sinne reformiert und eine sozialistische Bildung begann.
1949 erhielt die Schule den Namen des Dichters Johann Wolfgang von Goethe, kurz >Goetheschule< genannt.
1950 trat ein Gesetz zur allgemeinen Schulpflicht über acht Jahre in Kraft und 1959 Beschluss: bis 1965 die schrittweise Einführung der 10-klassigen allgemeinen polytechnischen Oberschule. Von nun an hieß die Schule: Goethe-Oberschule. Ende der 70er Jahre Neubau eines Toilettentraktes auf dem Schulhof.
1989/90 das Wendejahr war ein Neuanfang für die Schule.
1991 Bau eines Schulergänzungsbaues (Gymnasium), der 2005 jedoch wieder abgerissen wurde.
Im gleichen Jahr wurde aus der Oberschule eine Grundschule, in der die Klassen 1 bis 6 unterrichtet wurden und bis heute werden.
1991 Abriss der baufälligen Turnhalle und erst sechs Jahre später der Bau einer neuen Halle.
1991/92 Sanierung des Mittelbaus und des Nordflügels, 1992 Zwischenbau zum Südflügel.
1998/99 Rekonstruktion des Südflügels, Herrichten der Außenfassade und Neudecken des Daches.
1998 Einweihung einer neuen modernen Turn- und Mehrzweckhalle, die allen Ansprüchen der heutigen Zeit gerecht wird.
1999 100-jähriges Bestehen der Schule als solche und 8-jähriges Bestehen der Grundschule „Johann Wolfgang von Goethe“.
2005 Abriss des Schulergänzungsbaues (Gymnasium).
2010 Die Welzower Grundschule wird mit der Goetheschule Neupetershain zusammengelegt. Vier Räume im Erdgeschoss werden saniert, drei neue Räume entstehen im Dachgeschoss. (Mehr als 70 neue Schüler aus Neupetershain besuchen ab dem kommenden Schuljahr die Welzower Grundschule.)
2012 wird ein neuer Spielplatzes gebaut und eingeweiht. Die Decke des des Mittelbaus wird rekonstruiert und darunter entsteht ein Raum mit Schallschutz als Voraussetzung für die Inklusion.
2016 Zwei Räume im Südflügel bekommen einen neunen Anstrich und Magnetwände.
Die an der Schule tätigen Rektoren seit 1899:
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